"Orlando di Lasso-Medaille" für Franz Karl Praßl

Die Herbstkonferenz der Österreichischen Kirchenmusikkommission, die am 18. und 19. Oktober 2019 im Stift St. Florian stattfand, enthielt einen außerordentlichen Tagesordnungspunkt: Diakon KMD Dr. Marius Schwemmer, der Präsident des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes (ACV) für Deutschland, überreichte Univ.-Prof. Dr. Franz Karl Praßl die Orlando di Lasso-Medaille. Diese ist die höchste länderübergreifende Auszeichnung des deutschsprachigen ACV. Laut Statut wird sie „in besonderen Fällen aufgrund herausragender kirchenmusikalischer Verdienste auf musikforschendem, kompositorischem, musikkulturellem wie musikerzieherischem Gebiet verliehen“.

Franz Karl Praßls Werk lässt sich mit einem Wort charakterisieren, das Pius Parsch für die Volksliturgische Bewegung geprägt hat: Austria docet – Österreich lehrt. Praßl ist international vernetzt und hat an mehreren in- und ausländischen Hochschulen unterrichtet. 2011 wurde er Gastprofessor für Gregorianischen Choral am Päpstlichen Kirchenmusikinstitut in Rom. Die Schola des Instituts ist weltbekannt, weil sie bei großen Gottesdiensten des Vatikans mitwirkt – wie 2013 beim Amtsantritt von Papst Franziskus.

Mehr dazu in Musica sacra 2/2020.

Rudolf Pacik

Bild v.l.n.r.: Weihbischof Dr. Anton Leichtfried, Praßl, Schwemmer
Bild © Siegfried Adlberger

 

 

 

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