Kirchenmusikalisches Jahrbuch

Sein Gegenstand ist in wissenschaftlich fundierten Beiträgen die Geschichte der katholischen Kirchenmusik und der geistlichen Musik insgesamt. Behandelt werden auch Orgelbau und Orgelgeschichte sowie vereinzelt Themen aus der Geschichte der evangelischen und orthodoxen Kirchenmusik.

Herausgegeben im Auftrag der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft in Verbindung mit dem Allgemeinen Cäcilien-Verband für Deutschland von Ulrich Konrad.

Schriftleitung

Professor Dr. Ulrich Konrad
Lehrstuhl für Musikwissenschaft I
Institut für Musikforschung
Domerschulstr. 13
97070 Würzburg

Tel. 0931/31-82828
Fax 0931/31-82830

E-Mail: ulrich.konrad@uni-wuerzburg.de
konrad596dbd2bd9c4d



Redaktion

Dr. Inge Forst
Kessenicher Str. 179
53129 Bonn

 

Erscheinungstermin

im Herbst jeden Jahres.

Begründet wurde das KmJb 1886 von Franz Xaver Haberl (1840-1910) im Geiste des Cäcilianismus, der nach der hl. Cäcilia benannten und in den 1860er Jahren initierten katholischen speziell deutschen kirchenmusikalischen Restaurationsbewegung. Diese hatte in Regensburg ihr Zentrum, wo auch 1868 der „Allgemeine Cäcilienverein für die Länder der deutschen Sprache" (ACV) und 1874 die Kirchenmusikschule (heute: Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik) gegründet wurde. Vorläufer des KmJb war mit 10 Jahrgängen (1876-1885) der „Cäcilienkalender" (begründet ebenfalls von Haberl), der für die Hand des Kirchenmusikers bestimmt war und außer einem ausführlichen Kalender mit Platz für Eintragungen und Berichten über das Vereinsleben wissenschaftlich fundierte kirchenmusikgeschichtliche Beiträge enthielt. Wirtschaftlich-finanziell diente er und diente auch das KmJb in den ersten 14 Jahren "zum Besten der Kirchenmusikschule in Regensburg" (so die Angabe auf dem Titelblatt).

Haberl, der auch der erste Direktor der Kirchenmusikschule war, redigierte das KmJb bis 1907. Sein Nachfolger in beiden Funktionen wurde Karl Weinmann (1873-1929). Doch gab es für das KmJb nach dem 24. Jahrgang (1911) eine längere Unterbrechung. Danach übernahm 1930 mit dem Jahrgang 25 Karl Gustav Fellerer im Auftrag des ACV und seiner Musikwissenschaftlichen Kommission die Schriftleitung. Eine enge ideelle Verbindung und finanzielle Unterstützung bestand schon längere Zeit zur Görres-Gesellschaft. Fellerer, seinerzeit Privatdozent in Münster i. W., dann Ordinarius an der Katholischen Universität in Freiburg (Schweiz) und seit 1939 an der Universität zu Köln, formte bis 1976 in entscheidender Weise Inhalt und Stil des KmJb. Ihm folgte Günther Massenkeil, von 1966 bis zu seiner Emeritierung 1991 Ordinarius an der Universität Bonn, der bis einschließlich 2011 die Publikation ausschlaggebend prägte. Seit 2012 liegt die Herausgeberschaft bei Ulrich Konrad, seit Wintersemester 1996 Ordinarius für Musikwissenschaft und Vorstand des Instituts für Musikwissenschaft an der Universität Würzburg.

Verlegerisch betreut wurde das KmJb bis 1935 von Pustet (Regensburg), danach von Bachem (Köln), ab 1956 von der Fa. Luthe (heute Luthe Druck und Medienservice KG Köln) und ab 2004 vom Verlag Ferdinand Schöningh (Paderborn).

 

Bestellung

Bestellen können Sie das KmJb bei der Firma Schöningh

Am Jühenplatz 1-3
33098 Paderborn

Tel. 05251/127-5
Fax 05251/127-860
E-Mail: order@schoeningh.de

 

Nachfolgend der Inhalt des Kirchenmusikalischen Jahrbuchs 2016 (Jahrgang 100)

2017, 192 Seiten, 32 s/w Abb., kart., EUR 26,90 / CHF 33,80
ISBN: 978-3-506-78862-7

  • Ulrich Konrad
    Kirchenmusikforschung
    Zum 100. Jahrgang des Kirchenmusikalischen Jahrbuchs
  • Konstantin Voigt
    „Donnersöhne“
    Intertextualität und Intermedialität im Offertorium des Codex Calixtinus
  • Kai Schabram
    Ursprung und Entwicklung der Musica sacra in der lutherischen Musikgeschichtsschreibung des 16. und 17. Jahrhunderts
  • Stefan Menzel
    Ein neues Proprium?
    Zum liturgischen Ort des lutherischen Kirchenlieds im 16. Jahrhundert
  • Beate Agnes Schmidt
    Michael Praetorius manu propria
    Persönliche Bekenntnisse und Wahlsprüche in Selbstzeugnissen
  • Petra Weber
    Prima und seconda pratica in Kompositionen von Heinrich Schütz
    Neue Aufgaben für das Hören
  • Thomas Röder
    Johann Pachelbel der Nürnberger, oder Die Zufälligkeiten der Überlieferung
  • Viktor Töpelmann
    Die Salzburger Aufführung von Johann Heinrich Rolles Der Tod Abels 1778
  • Andreas Waczkat
    Konstruierte Gegensätze: Collage- und Décollage-Techniken in Arvo Pärts Credo (1968)
  • Gustav A. Krieg
    Musik – Zeit – Tod
    Über eine Art der meditatio continua mortis
  • Inge Forst
    Gesamtinhaltsverzeichnis und Register der Jahrgänge 91–100 (2007–2016)

 

Kirchenmusikalisches Jahrbuch Sein Gegenstand ist in wissenschaftlich fundierten Beiträgen die Geschichte der katholischen Kirchenmusik und der geistlichen Musik insgesamt. Behandelt werden auch... mehr erfahren »
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Kirchenmusikalisches Jahrbuch

Sein Gegenstand ist in wissenschaftlich fundierten Beiträgen die Geschichte der katholischen Kirchenmusik und der geistlichen Musik insgesamt. Behandelt werden auch Orgelbau und Orgelgeschichte sowie vereinzelt Themen aus der Geschichte der evangelischen und orthodoxen Kirchenmusik.

Herausgegeben im Auftrag der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft in Verbindung mit dem Allgemeinen Cäcilien-Verband für Deutschland von Ulrich Konrad.

Schriftleitung

Professor Dr. Ulrich Konrad
Lehrstuhl für Musikwissenschaft I
Institut für Musikforschung
Domerschulstr. 13
97070 Würzburg

Tel. 0931/31-82828
Fax 0931/31-82830

E-Mail: ulrich.konrad@uni-wuerzburg.de
konrad596dbd2bd9c4d



Redaktion

Dr. Inge Forst
Kessenicher Str. 179
53129 Bonn

 

Erscheinungstermin

im Herbst jeden Jahres.

Begründet wurde das KmJb 1886 von Franz Xaver Haberl (1840-1910) im Geiste des Cäcilianismus, der nach der hl. Cäcilia benannten und in den 1860er Jahren initierten katholischen speziell deutschen kirchenmusikalischen Restaurationsbewegung. Diese hatte in Regensburg ihr Zentrum, wo auch 1868 der „Allgemeine Cäcilienverein für die Länder der deutschen Sprache" (ACV) und 1874 die Kirchenmusikschule (heute: Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik) gegründet wurde. Vorläufer des KmJb war mit 10 Jahrgängen (1876-1885) der „Cäcilienkalender" (begründet ebenfalls von Haberl), der für die Hand des Kirchenmusikers bestimmt war und außer einem ausführlichen Kalender mit Platz für Eintragungen und Berichten über das Vereinsleben wissenschaftlich fundierte kirchenmusikgeschichtliche Beiträge enthielt. Wirtschaftlich-finanziell diente er und diente auch das KmJb in den ersten 14 Jahren "zum Besten der Kirchenmusikschule in Regensburg" (so die Angabe auf dem Titelblatt).

Haberl, der auch der erste Direktor der Kirchenmusikschule war, redigierte das KmJb bis 1907. Sein Nachfolger in beiden Funktionen wurde Karl Weinmann (1873-1929). Doch gab es für das KmJb nach dem 24. Jahrgang (1911) eine längere Unterbrechung. Danach übernahm 1930 mit dem Jahrgang 25 Karl Gustav Fellerer im Auftrag des ACV und seiner Musikwissenschaftlichen Kommission die Schriftleitung. Eine enge ideelle Verbindung und finanzielle Unterstützung bestand schon längere Zeit zur Görres-Gesellschaft. Fellerer, seinerzeit Privatdozent in Münster i. W., dann Ordinarius an der Katholischen Universität in Freiburg (Schweiz) und seit 1939 an der Universität zu Köln, formte bis 1976 in entscheidender Weise Inhalt und Stil des KmJb. Ihm folgte Günther Massenkeil, von 1966 bis zu seiner Emeritierung 1991 Ordinarius an der Universität Bonn, der bis einschließlich 2011 die Publikation ausschlaggebend prägte. Seit 2012 liegt die Herausgeberschaft bei Ulrich Konrad, seit Wintersemester 1996 Ordinarius für Musikwissenschaft und Vorstand des Instituts für Musikwissenschaft an der Universität Würzburg.

Verlegerisch betreut wurde das KmJb bis 1935 von Pustet (Regensburg), danach von Bachem (Köln), ab 1956 von der Fa. Luthe (heute Luthe Druck und Medienservice KG Köln) und ab 2004 vom Verlag Ferdinand Schöningh (Paderborn).

 

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Am Jühenplatz 1-3
33098 Paderborn

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Fax 05251/127-860
E-Mail: order@schoeningh.de

 

Nachfolgend der Inhalt des Kirchenmusikalischen Jahrbuchs 2016 (Jahrgang 100)

2017, 192 Seiten, 32 s/w Abb., kart., EUR 26,90 / CHF 33,80
ISBN: 978-3-506-78862-7

  • Ulrich Konrad
    Kirchenmusikforschung
    Zum 100. Jahrgang des Kirchenmusikalischen Jahrbuchs
  • Konstantin Voigt
    „Donnersöhne“
    Intertextualität und Intermedialität im Offertorium des Codex Calixtinus
  • Kai Schabram
    Ursprung und Entwicklung der Musica sacra in der lutherischen Musikgeschichtsschreibung des 16. und 17. Jahrhunderts
  • Stefan Menzel
    Ein neues Proprium?
    Zum liturgischen Ort des lutherischen Kirchenlieds im 16. Jahrhundert
  • Beate Agnes Schmidt
    Michael Praetorius manu propria
    Persönliche Bekenntnisse und Wahlsprüche in Selbstzeugnissen
  • Petra Weber
    Prima und seconda pratica in Kompositionen von Heinrich Schütz
    Neue Aufgaben für das Hören
  • Thomas Röder
    Johann Pachelbel der Nürnberger, oder Die Zufälligkeiten der Überlieferung
  • Viktor Töpelmann
    Die Salzburger Aufführung von Johann Heinrich Rolles Der Tod Abels 1778
  • Andreas Waczkat
    Konstruierte Gegensätze: Collage- und Décollage-Techniken in Arvo Pärts Credo (1968)
  • Gustav A. Krieg
    Musik – Zeit – Tod
    Über eine Art der meditatio continua mortis
  • Inge Forst
    Gesamtinhaltsverzeichnis und Register der Jahrgänge 91–100 (2007–2016)

 

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