
Sein Gegenstand ist in wissenschaftlich fundierten Beiträgen die Geschichte der katholischen Kirchenmusik und der geistlichen Musik insgesamt. Behandelt werden auch Orgelbau und Orgelgeschichte sowie vereinzelt Themen aus der Geschichte der evangelischen und orthodoxen Kirchenmusik.
Herausgegeben im Auftrag der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft in Verbindung mit dem Allgemeinen Cäcilien-Verband für Deutschland von Günther Massenkeil.
Professor Dr. Günther Massenkeil
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Dr. Inge Forst
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im Herbst jeden Jahres.
Begründet wurde das KmJb 1886 von Franz Xaver Haberl (1840-1910) im Geiste des Cäcilianismus, der nach der hl. Cäcilia benannten und in den 1860er Jahren initierten katholischen speziell deutschen kirchenmusikalischen Restaurationsbewegung. Diese hatte in Regensburg ihr Zentrum, wo auch 1868 der „Allgemeine Cäcilienverein für die Länder der deutschen Sprache" (ACV) und 1874 die Kirchenmusikschule (heute: Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik) gegründet wurde. Vorläufer des KmJb war mit 10 Jahrgängen (1876-1885) der „Cäcilienkalender" (begründet ebenfalls von Haberl), der für die Hand des Kirchenmusikers bestimmt war und außer einem ausführlichen Kalender mit Platz für Eintragungen und Berichten über das Vereinsleben wissenschaftlich fundierte kirchenmusikgeschichtliche Beiträge enthielt. Wirtschaftlich-finanziell diente er und diente auch das KmJb in den ersten 14 Jahren "zum Besten der Kirchenmusikschule in Regensburg" (so die Angabe auf dem Titelblatt).
Haberl, der auch der erste Direktor der Kirchenmusikschule war, redigierte das KmJb bis 1907. Sein Nachfolger in beiden Funktionen wurde Karl Weinmann (1873-1929). Doch gab es für das KmJb nach dem 24. Jahrgang (1911) eine längere Unterbrechung. Danach übernahm 1930 mit dem Jahrgang 25 Karl Gustav Fellerer im Auftrag des ACV und seiner Musikwissenschaftlichen Kommission die Schriftleitung. Eine enge ideelle Verbindung und finanzielle Unterstützung bestand schon längere Zeit zur Görres-Gesellschaft. Fellerer, seinerzeit Privatdozent in Münster i. W., dann Ordinarius an der Katholischen Universität in Freiburg (Schweiz) und seit 1939 an der Universität zu Köln, prägte bis 1976 in entscheidender Weise Inhalt und Stil des KmJb. Seitdem ist Günther Massenkeil, von 1966 bis zu seiner Emeritierung 1991 Ordinarius an der Universität Bonn, für die Herausgabe verantwortlich.
Verlegerisch betreut wurde das KmJb bis 1935 von Pustet (Regensburg), danach von Bachem (Köln), ab 1956 von der Fa. Luthe (heute Luthe Druck und Medienservice KG Köln) und ab 2004 vom Verlag Ferdinand Schöningh (Paderborn).
Bestellen können Sie das KmJb bei der Firma Schöningh
Am Jühenplatz 1-3
33098 Paderborn
Tel. 05251/127-5
Fax 05251/127-860
E-Mail: order@schoeningh.de
Restexemplare alter Jahrgänge des KmJb (Jahrgänge 1952-2003) können bei der Geschäftsstelle des ACV unter Tel.: 0941/84 339 nachbestellt werden.
2009, 136 Seiten, kart., EUR 25.00 / CHF 44.00
ISBN: 978-3-506-76559-8